Tauchweekend Genfersee 17./18.09 2011

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12Der erste Teil der Gruppe reiste bereits am Freitag Abend an. Am Samstag Morgen früh trafen wir uns alle nahe der Grenze in Locum (Frankreich) beim Tauchplatz Falaise. Der im Tauchguide beschriebene Steinbruch war nicht sofort erkennbar. Die ganz wenigen Mutigen fuhren mit dem Auto den Schotterweg mit vielen Schlaglöchern hinunter.
Der Einstieg erfolgte über kleinere Felsbrocken. Wir staunten nicht schlecht über die vielen "genmanipulierten Riesenkrebse in verschiedenen Ausführungen" (u.a. Galizierkrebs). Weiter erstaunte auch, dass sich einige Eglis in die Tiefen verirrten. Das Wasser auf rund 35 Meter war mit 9°C relativ angenehm. Die Sicht war zwischen 5 und 25 Metern leicht milchig. Unten hinaus aber wunderbar klar. Beim Aufstieg traf man zwischen 5 und 10 Metern viele viele Eglis an in verschiedenen Grössen. Nach dem wunderschönen Tauchgang hatten diejenigen, die oben parkten, den relativ steilen Schotterweg vor sich. Doch es hat sich auf jeden Fall gelohnt.34Danach fuhren wir nach Meillerie ins Hotel Les Terrasses, damit diejenigen, die erst am Samstag ankamen, die Zimmer beziehen konnten. Im Les Terrasses haben wir dann auch zu Mittag gegessen. Einige amüsierten sich am Outfit des Koches, ein wirklich spezielles Bild und manchmal weiss man lieber nicht alles. Mit der Menge an Essen liess man es uns auf jeden Fall gut gehen, der Cholesterin liess ebenfalls grüssen.
5Am Samstag Nachmittag fuhren wir den kurzen Weg zum Tauchplatz Usine de Gravier in Meillerie (Frankreich). Kurz nach Meillerie Richtung Locum befindet sich auf der linken Seite ein Kieswerk. Das Tauchen ist hier nur am Wochenende gestattet. Das Runterfahren zum See und parken direkt beim Kieswerk wurde uns nicht gestattet. So fuhren wir den schweren Teil des Equipments runter und parkten dann oben.
Der Einstieg erfolgte bei den Felsblöcken bzw. an der Rampe. Die Sicht war zwischen 5 und 25 Metern wieder leicht milchig. Unterhalb von 25 Metern aber war die Sicht klar. Auch hier begegneten wir wieder zahlreichen grossen und kleinen verschiedenen Krebsen. Einige von uns entdeckten das "TGH Schleimfischli" (Süsswasser-Schleimfisch, Salaria fluviatilis) und andere Trüschen. Zudem flitzen auch die UW-Scooter an uns vorbei. Auch hier verirrten sich einige Eglis in die Tiefen und beim Aufstieg hatte es ebenfalls sehr viele Eglis und auch Schwärme davon.107896Nach dem Tauchgang versammelten sich einige im Gartenrestaurant vom Hotel Les Terrasses, andere ruhten sich im Zimmer etwas aus. Gegen sechs zog es einige Taucher noch für einen dritten Tauchgang zum Tauchplatz Falaise. Einige fanden dann auch eine super schöne Steilwand.
Die an diesem Wochenende nicht Tauchende Bea hat in Evian-les-Bains ein Bootsrennen der Ober-klasse, die Weltmeisterschaft Formel 2, hautnah verfolgen können. Die Boote sogenannte "Powerboats" sahen ja aus wie Ufos. Sie kam bis nahe an die Boxen. Zudem besuchte sie ein Museum mit Fotos von Blitzen.
Am Abend gings ins Restaurant Du Port in Meillerie direkt an der Seepromenade. Das Essen war vorzüglich und hat uns allen sehr geschmeckt. Stark im Trend war der "perche" begleitet von Pommes. Während des Essens setzte der vorausgesagte starke Regen ein und die wenigen mitgebrachten Regenschirme auf dem Rückweg waren sehr begehrt.11 Am Sonntag früh checkten wir aus dem Hotel aus und zogen bereits die Unterzieher an, da der strömende Regen nicht nachgelassen hatte. Wir liessen uns nicht beirren und wählten nochmals den Tauchplatz Falaise in Locum. Unter Wasser war nichts vom stürmischen Wetter zu bemerken und wir verbrachten den letzten Tauchgang im Genfersee mit vielen vielen Krebsen und viel Fisch.12 Nach dem Tauchgang waren wir dann auch alle ziemlich schnell angezogen. Einige wählten beim Aufstieg vom See zum Parkplatz die Abkürzung. Und hier lauerte dann die Gefahr des "Vertrampens". Danach gings direkt über die Grenze in die Schweiz zu einem feinen Zmittag im La Lagune in Le Bouveret mit tropischem Ambiente und köstlichen exotischen Menus. Das Weekend hat uns allen viel Spass gemacht und es war toll, ein neues Gewässer zu erkunden. Auch der strömende Regen am Sonntag konnte uns nicht die Stimmung verderben.
Ein grosses Dankeschön geht an Urs, der das tolle Wochenende organisiert hat.

Teilnehmer: Chregi, Urs, Chrigi, Barbara, Eveline, Bea, Conny, Peter, Heinz, Eric & Marlene
Fotos über Wasser: Marlene Born
Fotos unter Wasser: Christoph Amman
Bericht: Marlene Born