La dolce vita d’Elba 2012

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Zu einer unchristlichen Zeit (um 2 Uhr in der Früh) am 29.09.2012 klingelte bei einigen TGH-lern der Wecker. Es war Zeit sich auf den Weg Richtung Süden zu machen. Die Raststätte Chiasso Centro war der erste Boxenstopp und Kontrolle ob alle vorhanden waren. Nach einer unfallfreien Fahrt bis Piombino wurde um 12:00 Uhr eingeschifft und die kurze Überfahrt nach Rio Marina auf der Insel Elba angetreten.

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Nach Ankunft in Porto Azzurro checkten alle im Camping Arrighi ein und die Taucher bei der Tauchbasis Omni Sub.
Ab jetzt teilte sich unsere 19 Personen grosse Gruppe in drei Untergruppen: Die Taucher, die Nicht-Taucher und die Jugendlichen. Der Tagesablauf der einzelnen Gruppen verlief von Tag zu Tag mehr oder weniger wie folgt ab:
Die Jugendlichen:
Blieben unsichtbar bis zum Abendessen. An einigen Tagen sah man sie in der Ferne, aber generell mieden sie die Erwachsenen.
Die Nicht-Taucher:
Ihre Tage gestalteten sich von Tag zu Tag immer wieder anders. Entweder waren sie den ganzen Tag verschollen auf einer Erkundungstour. Oder sie blieben in der Nähe und trafen sich mit den Tauchern zum Mittagessen.

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Die Taucher:
Je nach Gesundheit und Leistungskapazität wurden bis zu zwei Tauchgängen pro Tag durchgeführt. Wenn nicht getaucht wurde, schlossen sie sich den Nicht- Tauchern an und unternahmen etwas gemeinsam.
Alle drei Gruppen kamen jeweils am Ende des Tages zusammen um gemeinsam in einem der vielen Restaurants Abend zu essen. Nach dem Essen wurde oft eine Flasche Grappa geleert. (Wie gross diese Flaschen waren, wird an dieser Stelle nicht erwähnt). Vereinzelt wurde auch an einem Limoncello genippt.

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Den Tauchern bot sich eine Vielfalt an Unterwasserleben. Von roten Gorgonienfeldern über Muränen, Congeraalen, Oktopussen, Barrakudas, Dorsche, Barsche zu Seesternen und unzähligen kleinen Fischen und dem Wrack einer abgestürzten Chessna bot sich alles.

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An einem Nachmittag schlossen sich einige Nicht-Taucher und Taucher zusammen, um an einem Strand neben einer stillgelegten Mine bei Capoliveri nach Pyrit und Hämatit Steinen zu suchen. Es benötigte einen fast einstündigen Fussmarsch um diesen Strand zu erreichen.

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Eine kleine Rundwanderung zu der Santuario della Madonna di Monserrato war ein weiterer Highlight der Nicht-Taucher. Was an dieser Wanderung speziell war, war die Vielfalt an Schuhen. Von praktischen Turnschuhen, über Halbschuhe bis Badeschlarpen war alles vorhanden. Dies wäre nicht so speziell, wäre es ein flacher Spaziergang gewesen. Die Steilheit des Aufstieges forderte an eingen Stellen die Mitarbeit der Hände. Der Aufstieg hatte sich jedenfalls gelohnt. Von der Anhöhe bot sich eine spektakuläre Aussicht auf das Festland, Monte Christo< und am Horizont, noch gerade sehbar, Korsika. Und alle haben ihn mit unversehrten Knöcheln überstanden.

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Am Tag der Abreise war gerade Markt in Porto Azzurro. Nachdem wir alle die einzelnen Stände abgegrast hatten, war nicht mehr viel übrig. Von Badetüchern im XXL-Format über Umhängetaschen für Sie und Ihn, zu Schnäppchen bei den Kleidern und der halbe Salamivorrat vom Metzger wurde alles gekauft. Doch die Zeit lässt sich nicht aufhalten und schliesslich mussten wir in Portoferraio einschiffen um im Anschluss die lange Heimfahrt anzutreten. Bei der Raststätte Bellinzona Süd fand schlussendlich die grosse Verabschiedung statt. Es bleibt nur noch zu erwähnen, dass wir eine schöne, entspannende Zeit zusammen verbracht hatten und von der Proffesionalität der Tauchbasisführung sehr beeindruckt waren. An dieser Stelle noch ein ganz grosses Dankeschön an das Omni Sub Team!
http://www.omnisub.com/de/start.html

Guet Luft mitenand,
Kathryn Maden