Genferseetauchweekend 20. /21. 10.12

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Endlich war es wieder soweit. Der TGH reiste an den Genfersee. Urs und Corinne, welche schon am Freitag losfuhren, stoppten beim Schloss Chillon, um die Sicht zu prüfen. Da die Sicht nicht gerade berauschend war fuhren sie weiter auf die französische Seite des Genfersees. Auch Evi, Heinz, Marlene und Eric trafen bereits am Freitag in Meillerie ein.
Wir anderen (Wädi, Chregi, Conny, Roger, Andi, Barbara und Chrigi) trafen uns am Samstag um 8.30 h bei der Autobahnraststätte Le Gruyère. Nach einem längeren Kaffeehalt ging es weiter nach Locum zum Tauchplatz Falaise. Dort trafen wir dann auf den Rest der Gruppe. Urs erklärte uns den Tauchplatz und los ging es. Die Prognose auf der TC Aarau Sichtweitenseite versprach nicht gerade viel: trüb, trüb, trüb. Doch welch eine Überraschung, so schlecht war es gar nicht. Im Gegenteil ab etwa 35 m war der Genfersee schnapsklar! Von oben bis unten wimmelte es nur so von Krebsen, grösseren, kleineren, solchen mit 2 Scheren oder solchen mit nur noch einer Schere, blauen, weissen,... Einige verspeisten ihre Artgenossen, andere schnappten sich ein Egli.
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Wir sahen auch viele Fischschwärme und den Schleimfisch vom letzten Jahr.
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Nachdem alle die Deko abgehockt hatten und die Fotographen ihre Bilder geknipst hatten, fuhren wir nach St. Gingolph in eine Gartenbeiz. Solange die Sonne schien, war es heiss, verschwand sie aber hinter dem Haus musste man sich sofort warm anziehen.
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Den zweiten Tauchgang machten wir direkt neben dem Hotel les Terrasses in Meillerie. Uesine heisst der eher langweilige Tauchplatz. Auch da hatte es viele Krebse und Kleinfische. Der Einstieg über den Reifen erwies sich für mich als ziemlich schwierig und kostete mich einige Überwindung. Nach langem Zögern versuchte ich es dann auch mit einer Vorwärtsrolle, welche zwar mehr in einer Bauchlandung endete : ).
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50Nachdem wir die Hotelzimmer bezogen hatten, im Schrank geduscht hatten oder als „gemeiner Schleimfisch“ in der Sitzbadewanne geduscht hatten, fuhren wir nach Evian.

Ein Spaziergang durch das Städtchen verlockte einige zum Shoppen. Da der Hunger aber schon sehr gross war, suchten wir ein Restaurant. Gar nicht so einfach, denn die meisten Beizen wollten keine so grosse Gruppe bedienen. In einer Pizzeria erhielten wir dann doch noch Platz für 13 Personen. Und das Essen war lecker. Nach einem Verdauungsspaziergang landeten wir vor einer Bar mit lauter Musik. Wädi spendierte eine Runde, da er denn 400. Tg gemacht hatte. Die ersten verabschiedeten sich und gingen schlafen. Eine Vierergruppe blieb noch länger in Evian.

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Am zweiten Tag nach einem feinen Zmorge machten wir uns wieder auf den Weg zum Tauchplatz Falaise. Uns gefiel es gut, nur die Fischer hatten keine Freude an uns : ). Das Mittagessen genehmigten wir uns in der gleichen Beiz wie am Vortag. Roger spendierte zum Anlass seines 1700 Tgs die Kaffeerunde. Und weil es so schön war, stiegen wir noch ein drittes mal bei Falaise ins Wasser. Schliesslich mussten wir uns noch von den Krebsen und Fischen verabschieden. Die Heimfahrt unterbrachen wir in Le Gruyère, wo sich die meisten von uns ein Vermicelles bestellten. Andere bedienten sich am Salatbuffet und wieder andere verspeisten a Hirsch : ).
Das war ein tolles Weekende. Urs das hast du wieder super organisiert. Vielen Dank!! Wir kommen gerne wieder mit dort hin. Für uns waren es die Herbstferien. Wir haben uns wunderbar erholt!

Bericht: Barbara Ammann

Fotos: Wädi Zehnder