Kontiki Tauchweekend 15/16.09 2012

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Alle Jahre gehen wir wieder auf die Kontiki von der Tauchgruppe Poseidon. Es werden wunderschöne Tauchplätze angefahren, die als Normalsterblicher sonst nicht betaucht werden können.

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Dieses Jahr hatten wir grosses Wetterglück und konnten das ganze Wochenende sonniges Wetter geniessen. Die Temperaturen waren ganz angenehm.
Wir waren 12 TGH'ler und Kapitän Georg Hoch mit seiner Frau Marlene, die uns super chauffierten und uns halfen, wo es ging.2
Die glücklichen Taucher waren: Geissmann Chregi, Koch Roger, Hunziker Peter, Peter Hans, Zehnder Wädi, Walther Fritz, Silva Miguel, Wernli Adi, Küng Pascal, Stieger Karin, Renggli Bea und Cibola Susanne.
Es waren diesmal neue Gesichter dabei, da diverse "alte Hasen" nicht mitkommen konnten. Danke denen, die eingesprungen sind und Urs und Corinne sowie auch Eveline und Andi würdig vertreten haben.

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Georg und Pascal haben am Freitagabend das Schiff vorbereitet und den Kompressor geladen. Dieser gab im Vorfeld heisse Diskussionen und rote Köpfe, doch Georg hat dies wirklich top arrangiert und wir haben alle nur 2-3 Flaschen mitgenommen. Diese wurden während den Tauchgängen gefüllt.

Am Samstagmorgen früh um ca. 9.00 Uhr ging es los Richtung Brunnen.
Beim Hinfahren durften wir feinen Kaffee und Tee trinken und dazu feine Gipfeli essen, dem Spender herzlichen Dank!

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Der ersten Tauchgang haben wir bei der Lehn unterhalb des Seelisberg  gemacht. Chregi teilte die Tauchteams ein. Die Sicht war bis 22 Meter sehr bescheiden, so dass diverse Teams beschlossen haben, den Tauchgang in geringer Tiefe fortzusetzen. Leider haben wir zu früh aufgegeben. Die andern wollten es wissen, haben sich tiefer durch den Sumpf gewühlt und wurden im 40m Bereich mit guter Sicht und einem tollen Tauchplatz belohnt.

Christian und Fritz bereiteten zum Mittag drei tolle kalte Platten vor. Dazu gab es feines Brot und kühle Getränke. Zum Dessert spendierte Peter einen Meter langen Kuchen. Es wurde eifrig diskutiert und wir ärgerten uns immer noch, dass wir nicht die Geduld hatten noch einige Meter tiefer zu gehen, so dass wir durch die miese Suppe gekommen wären.

Den zweiten Tauchgang haben wir in den Wispelen, gegenüber von Weggis absolviert. Die Sicht war top und wir konnten es richtig geniessen.

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Nach dem zweiten Tauchgang wurden unsere restlichen Flaschen gefüllt und wir haben mitten auf dem See eine Pause eingelegt. Mit einem Gläschen Sekt gratulierten wir Fritz zu seinem 1000 Tauchgang. Es wurde viel diskutiert und gelacht. Anschliessend hat Kapitän Georg die Fahrt Richtung Gersau Rotschuo eingeschlagen. Dort angekommen haben wir die Zimmer bezogen. Der Kapitän und seine Frau hatten ein Doppelzimmer, die übrigen Frauen haben das Zimmer mit Fritz geteilt (der Arme). Böse Zungen behaupten, er kam auf allen Vieren aus dem Zimmer. Der Neid war vermutlich gross.
Der Rest hat in einem 8er Zimmer geschlafen. Halt: Hans habe ich vergessen, er wollte unbedingt alleine schlafen, weil er uns nicht am Schlafen hindern wollte. Ich fand dies sehr sozial von Hans. Danke Hans!!

Diverse Taucher haben noch einen Nachttauchgang vor dem Rotschuo eingelegt, der jedoch nichts Besonderes gewesen war. Anschliessend haben die einen auf dem Schiff flüssigeTrauben vernichtet, die andern haben im Hostel Rotschuo Wein getrunken und den Biervorrat dezimiert. Das Hostel ist wirklich sehr toll gelegen. In der heimeligen Essstube konnten wir das feine Essen geniessen.

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Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es zügig ans Packen und Verschieben auf die Kontiki. Alle waren gespannt auf die nächsten zwei Tauchgänge (Wispelen Richtung Obermatt und Obermatt Steinbruch). Nur so viel, es war der Hammer! Chregi wusste nach dem ersten Tag genau, wo es gut war und wo wir nicht mehr hin müssen. Wir genossen die Steilwände (die Deko hat zum Teil erschreckende Dimensionen angenommen, 1-2 min) und es war einfach zu schön, um aufzutauchen. Jedoch hat uns der Luftvorrat meistens gezwungen aufzutauchen, ausser Peter und Wädi, die mit den ganz dicken Doppelgeräten und den Gummitütchen unterwegs waren. Die konnten schon lachen, wenn sie nach 80 Minuten aufgetaucht waren und immer noch 100 Bar in den Flaschen hatten und der Unterzieher trocken war.
898927 Fritz hatte etwas Pech mit seinem Anzug. Er hatte sich schon nach dem ersten Tauchgang über nasse Unterwäsche beklagt, sein Anzug war undicht!! Fritz hat dies mit Humor hingenommen und es knallhart durchgezogen, stets immer wieder sich umgezogen und alles trockengelegt.894

Beim nach Hause fahren sind wir von Jack und seinen Begleitern besucht worden. Schnell wurden die Gäste auf der Kontiki willkommen geheissen und das Schiff vertäut.
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Bei einem Gläschen Wein gratulierten und bedankten wir uns bei Fritz (1000 TG) und Susanne (am Freitag Geburi) nochmals. Beide haben sich sehr spendabel gezeigt. Fritz spendierte den Apero am Samstag und Susanne sämtliche Getränke am Sonntag im Restaurant beim Mittagessen. Susanne und Fritz nochmals herzlichen Dank für alles!
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So konnten wir schön gemütlich in den Hafen von Luzern zurückfahren. Georg hat wie immer professionell angelegt und das Schiff heil in den Hafen zurückgebracht. Alle haben zugepackt und die Tonnagen an Gepäck abgeladen, das ging Ruckzuck Zackzack.

Luzern

Es war ein unvergessliches Tauchweekend mit guten Freunden und Kollegen. Danke an alle für die Mithilfe und den tollen Zusammenhalt.

byby


Bericht: Pascal Küng
Fotos: Wädi