Kontiki Tauchweekend 21./22.09.2013

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Alle Jahre wieder gehen wir auf die Kontiki, das Tauchschiff der Tauchgruppe Poseidon. Fahren wunderschöne Tauchplätze an, welche als Normalsterblicher sonst nicht betaucht werden können.

Dieses Jahr hatten wir wieder grosses Wetterglück und konnten das ganze Wochenende gutes Wetter geniessen. Die Temperaturen waren ganz angenehm.
Wir waren 12 TGH'ler und Kapitän Georg und Marcel von der Tauchgruppe Poseidon. Wie immer haben sie uns sehr professionell begleitet, das Schiff einwandfrei manövriert und uns ständig beim Ein- und Aussteigen geholfen. Es war fast wie am Roten Meer.

Die glücklichen Taucher waren: Christian, Roger, Peter, Wädi, Urs und Corinne, Fritz, Adi, Barbara und Christoph, Andi, sowie Pascal.
Bea konnte diesmal leider nicht dabei sein, was Andi  von der Reservebank aufs Spielfeld beförderte. Die Plätze sind nach wie vor sehr begehrt.

Am Samstagmorgen früh um ca. 9.00 Uhr ging es los in Richtung Brunnen.
Beim Hinfahren durften wir feinen Kaffee und Tee trinken und dazu feine Gipfeli essen. Den Spendern nochmals herzlichen Dank!

Wir haben den ersten Tauchgang an der Wispelen, Richtung Brunnen, gemacht. Christian hat die Tauchteams eingeteilt.
Vom Schiff aus stellten wir fest, dass das Wasser eine gute Qualität hat. Die Sonneneinstrahlung war herrlich und perfekt. Alles spricht für ein tollen Tauchgang. Dieser Tauchplatz ist sehr speziell, es gut senkrecht eine Wand runter, vermutlich gegen 100 Meter. Dies trauten wir uns nicht zu überprüfen.

 Alle Teams tauchten zwischen 30 und 40 Minuten bis die Nullzeit aufgebraucht war. Anschliessend sind wir langsam aufgetaucht.
Am Tauchplatz Wispelen, Tauchrichtung Richtung Brunnen kann man am Schluss eine wunderschön Seegraswiese geniessen und einen tollen Baum der im Wasser liegt. Fische hatte es jede Menge, viele Eglis der eine oder andere Hecht. Die Lichtverhältnisse am Morgen waren toll.
Christian hat uns zum Mittag mit einer tollen Kürbissuppe überrascht. Dazu gab es Wienerli und Schweinswürste mit feinem Brot und kühle Getränke. Wir alle waren froh über den tollen Tauchgang und die super Verhältnisse. Jeder hat natürlich noch den grösseren Hecht gesehen, als die andern.

Den zweiten Tauchgang haben wir auf der andern Seeseite gemacht. Wir sind quasi den verlängerten Arm vom Lido Vitznau getaucht, Richtung Obere Nas.
Schon vor dem Abtauchen war uns klar, dass die Sichtverhältnisse dort nicht die gleichen, wie auf der andern Seite sind. Doch alle waren gespannt was uns dort erwartet.
Die Sicht war die ersten 20 Meter von leicht bescheiden bis beschiessen. Diejenigen die unter den 20 Meter Deckel getaucht sind, konnten wenigsten ein paar Minuten klare Sicht geniessen.
Andi Allensbach und meine Wenigkeit haben uns entschieden im oberen Bereich zu tauchen, da Andis Tauchlampe den Dienst verweigerte. Ich habe meine zweite Lampe abgegeben. Aber nach ca. 15 Minuten wollte meine Tili Tec auch nicht mehr. Somit war es klar die richtige Entscheidung im flachen Wasser zu tauchen und halt einen „Bögentauchgang“ zu machen, wie wir dem so sagen.

Auch dieses Jahr war der Kompressor wieder an Bord. Georg hat uns die Flaschen immer wieder aufgefüllt, was sehr angenehm war. Es gibt ja sonst noch genügend zum Schleppen, mittlerweile wissen es alle zu schätzen, was mich besonders freut.

Anschliessend hat Kapitän Georg die Fahrt Richtung Gersau Rotschuo eingeschlagen. Dort angekommen haben wir die Zimmer bezogen. Der Kapitän und sein CoKapitän Marcel hatten ein Doppelzimmer.Die 12 Taucher haben sich zwei Zimmer geteilt, die mit Kajütenbetten bestückt waren.

Diverse Taucher haben noch einen Nachttauchgang vor dem Rotschuo eingelegt, welcher scheinbar nicht schlecht war. Roger hat weiter vorne einen guten Einstieg gefunden und ist Richtung Nase getaucht. Die Sicht war im oberen Bereich trüb, im unteren Bereich aber gut.

Dieses Jahr haben uns Marlene und Tanja zum Nachtessen besucht. Unsere guten Seelen haben uns Männer Gesellschaft geleistet, was mich persönlich sehr gefreut hat.
Nach dem feinen Voressen mit Teigwaren, haben die einten die Jasskarten geschwungen.Peter Hunziker mit Tanja und Marlene mit mir. Die letzte Runde wurde Marlene von Georg ersetzt.
Der Rest der Truppe hat sich mit Geschicklichkeitsspielen abgemüht.Zu späteren Stunde haben sie sich am Töggelikasten versucht zu maltretieren, Sie haben gespielt bis kein Geld mehr im Kasten Platz hatte.

Ach jak etwas habe ich fast vergessen, unser Freund Wädi hatte etwas Pech. Nach dem ersten Tauchgang, beim Auftauchen, hatte er plötzlich ein Pfeiffen im Ohr. Vermutlich halt bedingt durch seine leichte Erkältung. Er entschied sich nicht mehr zu tauchen, was wir alle sehr bedauerten. Nichts desto trotz hat er uns natürlich den ganzen Abend durch begleitet und mitgespielt.
Dies war Fritz grosses Glück, denn dieses Jahr hat sein uralter Giant Anzug dichtgehalten, bis Georg beim Aufmachen des Anzugs den Reissverschluss kaputt machte. Um es klarzustellen, es war nicht Georgs Fehler, sondern Fritz Anzug, der nun endlich in die Pension geschickt wird, hoffentlich!!
Somit durfte Fritz Wädis toller Anzug erben und konnte dadurch weiter tauchen.

Peter war am Abend als wir ins Bett gingen auch nicht so fit. Er hatte so einen Druck im Kopf. Dies war aber nicht vom Alkohol!
Wädi hat ihm eine Tablette gegeben, die er einnahm. Kurz darauf meinte Wädi: „Wenn sie nach Erdbeer schmeckt, habe ich dir die falsche gegeben!“ Es wurde etwas ruhiger bei Peter. Wädi sagte ganz gelassen: „Dann habe ich dir versehentlich die Viagra gegeben!“
Wir haben sicherlich 10 Minuten gelacht!!
Wädi du darfst auf alle Fälle, nie fehlen bei so einem Anlass!!

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es zügig ans Packen und Verschieben aufs Schiff. Alle waren gespannt auf die nächsten zwei Tauchgänge. Schon am Abend haben wir uns entschieden wieder in Richtung Wispeln oder Untermatt zu gehen, da dort die Sichtweiten einfach am besten sind.

Der dritte Tauchgang haben wir beim Steinbruch, oberhalb der Obermatt gemacht. Dieser Tauchgang ist was vom Schönsten. Super Wand, mit riesigem Baum auf gut 35 Metern und beim Austauchen super Seegraswiese mit super viel Fisch.

Der letzte Tauchgang sind wir wieder Wispelen Richtung Steinbruch getaucht, das heisst linke Schulter allgemeine Richtung Luzern. Auch dies ist ein toller Tauchplatz. Wenn auch am Schluss das Austauchen nicht so super schön ist, wie auf der andern Seite. Es fehlt die Seegraswiese, aber dies ist jammern auf höchsten Niveau. Peter war leider etwas angeschlagen und musste sich auf etwas reduzierter Tiefe aufhalten, was aber auch nicht schlecht war, denn ich war langsam durchgefroren.

Es war ein unvergessliches Tauchweekend mit guten Freunden und Kollegen. Dank an alle, für die Mithilfe und den tollen Zusammenhalt.Danke Barbara für den feinen Zitronencake und Tanja für die 2 feinen Kuchen!!

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Bericht: Pascal
Fotos: Wädi

Hier noch einige Impressionen:

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