Mexiko 13.4. - 28.4.2013

Zurück | Übersicht | Weiter >


Mexiko – Cenoten - Endlich wiederholt sich der Traum von 2008! 

Wir, Christian, Bea, Chrigi und Barbara fliegen mit Air Berlin via Düsseldorf nach Cancun Mexiko. Dort werden wir abgeholt und nach Playa del Carmen ins Hotel Luna Sol gebracht. Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Das Hotel ist mit 16 Zimmern eher klein, aber gemütlich. Die Zimmer haben einen Balkon mit Blick auf den Innenhof, 2 grosse Betten, Klimaanlage, Ventilator, Bad mit Dusche, TV und Kühlschrank. Im Innenhof gibt es einen kleinen Pool mit Sprudel (na ja, so richtig sprudelt es dann doch nicht). Daneben gibt es Tische und Stühle, eine Küche mit Bar, Kochfeld und Kühlschrank. Jeden Morgen bereiten wir uns dort das Frühstück selber zu. 

Am ersten Morgen lernen auch Bea und Christian, Stefan unseren Tauchguide kennen. Die Administration ist schnell erledigt, und das Cenotenabenteuer kann starten. Wir tauchen meistens mit Dirk, zweimal mit Torro und natürlich mit Stefan. 

Tag 1: Wir fangen mit Chickin Ha an. Aus dieser Cenote hat man schöne Blicke in den Dschungel. Nachher tauchen wir in Tajma Ha. Dort darf man keine Ohrenprobleme haben bei dem Raufundrunter, gell Bea?! In dieser Cenote bündeln sich die Sonnenstrahlen wie 3 Laserstrahlen. 

12

Tag 2: Weiter geht es mit Dos Ojos. Wir tauchen zuerst Barbie Line, dann Bat Cave. Diese Höhle ist schön dekoriert mit Stagmiten und Stalaktiten. In der Bat Cave kann man auftauchen und an der Decke die Fledermäuse beobachten. 

Tag 3: In Dreamgate machen wir 2 Tauchgänge. Auch diese Cenote ist wunderschön dekoriert. 

Tag 4: Auf die Casa Cenote freuen wir uns besonders, denn diese Cenote ist mit dem Meer verbunden. Man taucht unter den Mangrovenwurzeln durch, einfach traumhaft. Unterwegs sehen wir Panzerreste eines Dugongs. Die Halocline ist in dieser Cenote besonders ausgeprägt. Dann geht es weiter zu Pet Cemetry. Der Name sagt es schon. Unterwegs sehen wir Knochen von einem Esel und von einem steinzeitlichen Pferd. 

34

Tag 5: Wir unterbrechen das Tauchen und machen einen Ausflug nach Chichen Itza. Da wir bereits um 6.45 h von Stefan abgeholt werden, sind wir die ersten Touristen vor Ort und können uns ungestört umschauen. Leider ist alles abgesperrt und man kann nirgends hochsteigen. Wir bewundern Pyramiden, Cenoten, den Tausend Säulen Garten und das Stadion. Als wir raus kommen sind da tausende von Touristen. Wir steigen in den Van und fahren nach Valladolid, wo wir lecker zu Mittagessen. Zum Glück empfiehlt uns Stefan, was am Besten schmeckt. Weiter geht die Fahrt nach Ek Balam, eine Maja Städte, welche noch nicht fertig ausgebudelt ist. Auf der höchsten Pyramide hat man eine tolle Aussicht über den Dschungel. Leider lässt es meine Höhenangst nicht zu bis ganz nach oben zu steigen, und runter getraue ich mich auch nicht mehr alleine. Man ist das steil! Todmüde machen wir uns auf den Heimweg. Das Hotel erreichen wir um 18.30 h. Das war ein langer, heisser, anstrengender aber auch interessanter Tag! 

56

Tag 6: Wir fahren zu Carwash. Dort sollte es eigentlich ein kleines Krokodil geben, aber wir haben es leider nicht angetroffen. Die trübe, dreckige Schicht lockt nicht gerade zum Tauchen. Doch sobald wir durch die Schicht tauchen ist die Sicht wieder glasklar! Wir sehen schöne Bäume und Wasserpflanzen mit Fischen und Schildkröten. Der 2. Tauchgang machen wir in der Crand Cenote. Dort ist es der vielen Schnorchler wegen sehr touristisch. Die schönen weissen Stalagmiten faszinieren uns. 

Tag 7: Kukulkan und Chac Mol stehen auf dem Programm. Dort bestaunen wir grosse Lichtvorhänge! In Chac Mol tauchen wir auf und entdecken an der Decke Spinnen mit Krabbenscheren. 

78

Tag 8: Spezieller Tauchtag mit Stefan. Wir fahren nach Norden zu den Cenoten Zapote und Holbox. Wir betauchen 2 Dreckslöcher. Es gibt sehr ausgeprägte Schwefelschichten und sehr spezielle Glockenformationen in der Tiefe. Es ist in diesen Cenoten sehr dunkel. Die Treppe in Holbox darf man nicht so genau anschauen und auch die Wasseroberfäche nicht. Besser man hat den Automaten schon im Mund wenn man ins Wasser steigt. 

Tag 9: El Eden meine Lieblingscenote! Schon die Anlage selber ist sehr einladend und gleicht dem Garten Eden! Die Lichtstrahlenvorhänge sind traumhaft und in der Halocline misst die Temperatur 28 Grad. Ganz klar, dass ich mich vorwiegend dort in der Wärme aufhalte, auch wenn die Sicht dann schwummerig ist. Anschliessend fahren wir zu The Pit, unser aller Lieblingstauchplatz. Diese Cenote ist sehr tief. Auf ca. 30 m steht ein Baum, welcher aus einer weissen Schwefelschicht ragt. Genau um 11.30 h treffen die Sonnenstrahlen gebündelt auf diesen Baum. Mystischer geht es kaum. 

910

Tag 10: Angelita. Vor 5 Jahren sahen wir hier ein Krokodil. Heute werden wir von den Moskitos gefressen. Ein Sprung aus ca. 2 m Höhe, dann starten wir den Tauchgang runter zur grauen Schwefelschicht. Es sieht speziell aus, wenn man in der Schicht versinkt. Nachher betauchen wir Calavera. Auch hier springen wir aus 2 m Höhe hinein. Ausserirdisch diese Cenote. Hinter jeder Ecke erwartet man ein Alien. Alles ist ganz hell und sieht aus wie eine Mondlandschaft. Nun haben wir alle Cenoten betaucht und fangen wieder von vorne an! 

Tag 11: Torro taucht mit uns Dos Ojos Balbie Line und Bat Cave in einem Tauchgang. Wir haben ein sportliches Tempo drauf und nach 70 Minuten ist dann auch die Blase froh, wenn der Tauchgang endet. Dann noch einmal in The Pit. Leider scheint die Sonne nicht so richtig. 

Tag 12: Der Special Tauchtag mit Stefan war der Hammer! Und noch einmal Tajma Ha. 

Tag 13: Chac Mol und Kukulkan in einem Tauchgang. Dazu müssen wir durch einen sehr engen Gang tauchen. Und zum Schluss noch einmal El Eden weil es so schön warm ist. Anschliessend hängen wir unsere Anzüge sofort an die Bäume, um sie abtropfen zu lassen. Schliesslich fliegen wir ja schon morgen nach Hause. Ja ja, richtig gelesen, wir tauchten noch am Vortag, aber das war auch kein Problem, da die Cenotentauchgänge meistens nicht tief waren. Einige planten zwar an diesem Tag zuerst eine Quadtour, doch das Tauchen reizte schliesslich doch mehr. 

Und so gestalteten wir unsere Tage: 

Um 7.45 h wurden wir von unseren Tauchguides abgeholt und zu den Cenoten gebracht. Die 2 Tauchgänge machten wir ohne grosse Oberflächenpause, es sei denn wir mussten zu einer anderen Cenote fahren. Nach dem 2. TG gab es ein leckeres Sandwich. Stefans Freundin Bea hat wirklich jeden Tag etwas anderes kreiert. Einmal gab es sogar Hot Dogs! Aus der Trinkbox konnte man sich selber bedienen. Anschliessend wurden wir ins Hotel zurück gebracht. Die Tauchsachen nahmen die Guides mit zum Auswaschen. Am nächsten Tag hatten sie die Taschen wieder gepackt dabei. 

Dann gingen wir immer an den Strand: lesen, sünnelen, relaxen, schlafen und baden. Die Happy Hour vergassen wir natürlich auch nie und probierten uns durch die Cocktails: Pina Colada, Marguerita mit Erdbeeren / Zitonen / Mangos, Caipirinha,... o Beas Wisky habe ich fast vergessen : ). Aber auch die Frischen Säfte haben es uns angetan, insbesondere Fresh Mangojus und Fresh Papayajus. Manchmal gab es noch Quacamole und Chips dazu oder die Männer machten einen Abstecher zur Güggelibude. 

1112

Später gingen wir frisch geduscht auf die Gasse. Wir probierten alle empfohlenen Restaurants von Stefan und Dirk aus: : El Facon, HC Monterey, Romeo, Casa Tukan, Bibiola, El Diez,... Überall assen wir sehr fein und vor allem billig, vor allem Fleisch: Arrachera, T-Bone Steak, Ribey,.... Nachdem Essen verdauten wir in der Avenida 5 th, guckten uns die verschiedenen Leute und Läden an, genehmigten uns einen Starbuckskaffee oder ein Häagen Dazs Glace. 

So sind die wunderschönen Ferien zu Ende gegangen. 

Wobei die Heimreise dann echt mühsam war. Geschlagene 10 h verbrachten wir auf dem Flughafen Cancun, da der Flieger 9 h zu spät in Düsseldorf losgeflogen ist. Sie mussten noch eine Hydraulikpumpe wechseln. Zum Glück hatten wir die Spiele Dog und Wizard im Handgepäck. Der Flug verging schnell, da wir müde waren und viel schliefen. Auf eine Lufthansa Maschine umgebucht erreichten wir schliesslich doch noch die Schweiz, allerdings ohne Gepäck. Um 22.30 h betraten wir unsere Wohnung. Das Gepäck brachten sie und am nächsten Tag.

Teilnehmer: Bea Renggli, Christian Geissmann, Barbara und Christopg Ammann

Bericht: Barbara Ammann

Fotos: Christoph Ammann