TGH Töff-Sponti-Event 28.06.2015

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Schon seit längerer Zeit befasste ich mich mit dem Gedanken, da es unter den Tauchern auch viele Töff Freaks gibt, innerhalb der Sektion Aargau eine Bike Tour zu organisieren.                            
Bei einem Gespräch mit Peter erwähnte ich diese Idee und fragte ihn ob er dabei sei.                         
Seine Antwort: Warte, ich muss noch in meine Agenda schauen.                            

Knapp zwei Wochen später dann ein Mail der TGH mit einer Sponti Ausschreibung und  dem Hinweis "keine Anmeldung, überrascht mich, fragt mich nicht ob neue Finken (claro),                            
30 Pässe, 400 km, nichts für Käffeler und Weicheier".                            
                            
Nachdem ich mich gegen das amerikanische Alteisen (sorry) entschieden habe, den japanischen Oldtimer klargemacht hatte, nahm ich am Sonntag mit Freude den Weg zum Treffpunkt, Raststätte Pratteln, unter die Räder und war gespannt wer da ist.                            
                            
Ein buntes Gemisch von Bikes war da zusammengekommen: Italiener, Japaner und wir staunten, Peter mit einer nigelnagelneuen bayrischen Gummikuh, Namens BMW.  

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Pünktlich um 8.45 war Warm Up und die Fahrt ins Elsass ging los. Die Fahrt führte uns über Mulhouse in die Vogesen, welches unter Kurvenwetzern sehr bekannt ist.                            
Kaum von der Autobahn weg, führte die Strasse in die Vogesen hinein und die Schräglagen-Orgie ging los :-))   Gefühlte 300 Kurven später war Kaffeehalt angesagt und alle hatten ein breites Grinsen im Gesicht, sowie bereits Gummiabrieb bis zur Kante.                            
                            
Weiter wurde dann unter Peters Führung wieder kräftig Gas gegeben und eine Kurve nach der anderen wurde abgearbeitet. Bald einmal wurde klar, warum Peter jetzt eine Gummikuh hat, so hatte er immer wieder Passagen in der Route, wo er die Vorteile gnadenlos ausnutzen konnte.  

                         
Bald einmal wurde von den PS Monstern Benzindurst angemeldet, welcher nach dem Mittagessen gestillt werden sollte. Aber oh weh, in der doch recht grossen Ortschaft war nirgends eine Tankstelle zu finden. Als wir endlich einen Zapfhahnen gefunden hatten, meinte Pascal mit riesigen Schweisstropfen auf der Stirne: "ups da war ja nur noch ein Liter im Tank". Endlich weiss er wie weit er mit der Suzi kommt.                            
                            
Anschliessend im gleichen Stil weiter, Kurve Vollgas und Peters Plan weiter verfolgen.                             
Dann das grosse Staunen: Strasse immer schmaler, Kies auf dem Highway und                            
teilweise Naturstrasse (immer diese Gummikühe). Also weiter, Gas geben und rutschen lassen :-)), Linkskurve und….FAHRVERBOT nach ca. 1/2 Std. Bergfahrt.                             
Stopp und Beratung wie weiter. Ich fragte Peter, wie weit es durch das Fahrverbot im Wald zum nächsten Dorf sei, er meinte es komme gleich. Vorschlag von mir, weiter!                            
Etwa nach 15 min. und erstaunten (oder bösen?) Blicken der Spaziergänger endlich wieder etwas was den Namen Strasse verdient hat. 

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 Mit Verspätung und Durst weiter. Peter suchte uns auf dem weiteren Weg ein Lokal für einen Trinkhalt aus und wir amüsierten uns köstlich über den Senioren Tanz-Nachmittag mit Livemusik im Saal.  

                         
Peter beschloss dann die Fahrt abzukürzen, aber sein Navi liess sich nicht überzeugen (bitte wenden), die neue Route zu übernehmen. Kurzerhand setzte sich Andi an die Spitze und nach langer Suche fanden wir in der Nähe der Grenze ein offenes Restaurant mit Platz auf der Terasse, wo die kleinen und grossen Hunger gestillt werden konnten.                            
                            
Da es bereits sehr spät geworden war, wurde nun mit grossem Druck der Heimweg angetreten und um 22 Uhr waren alle wieder wohlbehalten zuhause.                            
                            
Fazit:                            
Geplant 30 Pässe, erreicht "nur" 25, bei mir 640 km auf dem Tacho                            
Super Tour, ausbaufähig und der Anlass wird hoffentlich regelmässig durchgeführt!                            
Deutsche Navi-Geräte mögen wohl Frankreich nicht (oder ist die Bedienung kompliziert?)                            
Mehr Drehmoment wäre nicht zu verachten (grössere Tanks auch nicht)                            
Auch mit Stummellenker muss man auf Kies und Waldwegen nicht langsam sein!                            
Herzlichen Dank an Peter fürs organisieren!                            
                            
Teilnehmer: Andi, Daniela, Pascal, Peter mit Susy, Walti mit Steffi                      
                            
Bericht und Fotos: Walti