Portofino 2015

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Am 24.09.2015 ging es für 10 TGH‘er los in Richtung „Bella Italia“.
Die Fahrt nach Portofino lief für alle Beteiligten reibungslos, was nicht immer ganz selbstverständlich ist. Gab es doch schon einige Missverständnisse bei der Reservation des Hotels.
Wir fanden dann noch spontan Unterschlupf in Rapallo, statt wie gewohnt im schönen Santa Margarita.
Unterschlupf ist wohl schon der richtige Ausdruck. Von aussen nicht erkennbar, dass es ein Hotel ist, gut getarnt würde man es bezeichnen in der Schweizerarmeesprache. Innen dann der “Fahrstuhl des Grauens“ verständlich nahmen wir das enge Treppenhaus. Die Zimmer mussten dann Labyrinth mässig gesucht werden.
Manch Eine fand dann auch nicht immer gleich die Ausgangstüre am nächsten Morgen. Unserem Baumeister Wädi haben besonders gut, die sparsam um nicht zu schreiben engen Verhältnisse auf dem WC gefallen. Wädi ich hoffe trotzdem, du baust in Zukunft nicht so platzsparende WC‘s in deine neuen Häuser.
Nach dem Zimmerbezug gönnten wir uns einen feinen Schlummi in der Gelateria/Bar am Meer vor unserer Haustür.
In der Früh am nächsten Morgen den 25.09.15 und gestärkt mit Cappuccino und Dolci gingen wir mit vollem Elan in Richtung Tauchbasis…..
In Santa Margarita am „richtigen“ Ort angekommen suchten wir die Tauchbasis, mit Schrecken stellten wir fest, dass diese wohl untergetaucht ist. Nach dem die ganz schnellen von uns, ihr Tauchmaterial wieder ins Auto gepackt hatten und Peter den neuen Standort ausfindig gemacht hatte waren alle wieder erleichtert.
Frohen Mutes meldeten wir uns in der Tauchbasis, die Ernüchterung folgte schlagartig als wir feststellen mussten, dass die italo Ragazzi uns nicht wirklich erwartet hatten.
Langsam machte sich ein leises Murren einiger TGHl‘er bemerkbar.
Nach langem hin und her und einiger Verspätung haben wir es doch noch auf  ein Boot zu kommen geschafft.
Unser Capitano und seine Crew haben die ganzen 2 Tage einen sehr guten Job gemacht. Alles hat Planmässig funktioniert und wir haben sehr schöne Tauchgänge gemacht. Und das war auch ein Italo!!!! Was lernen wir daraus? Es gibt noch Hoffnung für Bella-Italia.
Apropos tauchen… den ersten Tauchgang machten wir bei der Christus Statue, wo wir uns den Segen holten für ein unfallfreies Tauchwochenende.

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Nach 3 schönen Mittelmeertauchgängen mit grossen „Zackis“, Barracudas und schön bewachsenen Steilwänden, fuhren wir in den Hafen von Santa Margarita, flankiert von den schönen, fetten Yachten der Promis.

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Nach dem Duschen und Aufbrezeln, in der Tauchbasis, begaben wir uns ins Nachtleben von Santa Margarita. Nach einem feinen und grosszügigem Apèro, schlugen wir uns die Bäuche voll mit einem grandiosen Essen. Für einige muss der Tag extrem hart gewesen sein, sonst wären sie kaum schon vor dem Hauptgang am Tisch eingeschlafen(zum Glück hat keiner geschnarcht).
Mit vollen Bäuchen und dem Schlummi, von der Gelateria/Bar am Meer vor unsere Haustür, versanken wir alle in den wohlverdienten Tiefschlaf.
07.00Uhr den 26.09.15 hiess es schon wieder boungiorno! Bis wir auf dem Boot waren verlief alles Bestes und wir konnten ohne Verspätung auslaufen. Sieht man davon ab, dass es Diskussionen gab, wie, wann, wo, wieviele mit wem und was wir am Sonntag tauchen… Italos halt!!!!
Also wir genossen den Samstag auf unserem Boot mit dem Capitano und seinem neuen Steuermann, sorry bella Steuerfrau.
Das Wetter war „o Sole mio“ perfektes Tauchwetter! Nach weiteren 3 fetten Tauchgängen mit vielen „Fischli“ und schönen Unterwasserlandschaften, einer Mittagspause in der Bucht von Dolce Gabbana, schipperten wir vergnügt und einem breiten Grinsen in den uns schon wohl bekannten Hafen zurück.

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Nach den gewohnten Ritualen, die Mann und Frau so macht bevor sie/er ausgeht, haben wir abermals einen feinen Apèro genossen. Anschliessend gab es wieder Feines aus der italienischen Küche. Diesmal erlagen andere den Tagesstrapatzen und gönnten sich ein kleines Schläfchen am Tisch (und ich dachte immer Nitrox macht nicht müde).
Den Schlummi und ein feines Gelati genossen wir an der Gelateria/Bar am Meer vor unserer Haustür.
Sonntag 27.09.15, juhui ausschlafen… denkste! Nicht mit den Tauchwütigen TGH‘er, es war kurz nach 07.00 Uhr als der Wecker geklingelt hat. Wäääääääääää!
Nun ging es bereits schon wieder ans Kleider packen, Wädi wecken, Schlüssel abgeben und Schlupfloch verlassen.
In der Tauchbasis angekommen erfuhren wir dann; nix geiles Tauchboot, nix amici Capitano, nix bella Steuerfrau… dafür „Gommiruntzle und  Capitano Philipo (auch bekannt als Organisationchaoten!!!)..
Na was soll's, genug Platz hatten wir, denn wir waren nur noch zu sechst. Wir beschlossen noch einen Wracktauchgang zu machen. Nach rasanter Bootsfahrt, sind wir schon an unserm letzten Tauchplatz vom Tauchwochenende angelangt. Nun freuten wir uns alle auf den abgesoffenen Kahn der unten in der Tiefe auf uns wartet. Wir genossen den Tauchgang so richtig. Die TGH eigenen Paparazzis knipsten ihre letzten Fotos im Golf von Genua.

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Als wir alle wieder wohlbehalten zurück waren, unser Tauchzeug verpackt hatten, gut genährt vom feinen Essen waren und gut gesättigt von den Tauchgängen, machten wir uns auf den Heimweg in Richtung Schweiz.

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Vor dem „Gödu“ machten wir noch kurz Rast und gönnten uns noch eine Mafiatorte (Pizza).

Zu guter Schluss denke ich war es ein sehr gelungenes Wochenende, auch wenn diesmal „Mare mosso“ nicht auf See war sondern bei unseren so heiss geliebten Italo-Chaoten.

Für mich persönlich war es ein Erfolg, mein PFO ist dicht und leckt nicht mehr!

Tante Grazie Peter und Susy für`s organisieren.


Bericht: Vosi

Bilder:  Wädi und Roger